
Seit kurzem wissen wir, wie die Mongolei im Winter aussieht. Das heisst, nein, es ist noch nicht -20 °C, wie das hier von Dezember bis Januar normal ist, aber ein Kältesturz liess das Thermometer bis auf 0 °C sinken und brachte einen Schneesturm mit sich. Zwei Tage lang war alles weiss und eiskalt – und wir, zum Glück ein paar Tage früher als geplant, im warmen Guesthouse-Zimmer in Ulaanbaatar und nicht im Zelt, welches die letzten sechs Wochen unser Schlafzimmer war…uahh! Die folgenden Abschnitte erläutern wie es uns in jener Zeit ergangen ist.

Eingedeckt mit Reis, Griess und Unmengen Trockenfrüchten und Schokolade und ausgerüstet mit ein paar Brocken mongolisch und einem nigelnagelneuen Strassenatlas in der wunderbar kleinen Auflösung von 1:1 Mio. (!) starteten wir anfangs September zum ersten Tag auf mongolischen Strassen. Mit unseren vollbepackten Velos waren wir die wahrscheinlich seltsamsten Gefährte auf der Strasse in den Westen und ernteten sowohl in der Stadt als auch ausserhalb (uff!) viele staunende und teilweise verständnislose Blicke. Bei der ersten Mittagspause wollte uns ein Autofahrer unbedingt mit Sack und Pack in seinem dafür viel zu kleinen Auto mitnehmen, weil er meinte, dass wir uns im drohenden Gewitter auf der Strasse den Hals brechen würden. Erst nachdem wir das heftige, aber nur kurze Gewitter hinter uns hatten, checkten wir, was er gemeint hatte: die Strassen verwandeln sich bei starkem Regen in Schlammrutschbahnen und Bachbette, sogar, wenn sie asphaltiert sind...

So schnell, wie er aufgezogen war, verzog sich der Regen auch wieder und die Strassen trockneten ab. In Hochstimmung fuhren wir an unzähligen Schafen-, Ziegen- und Kuhherden und vielen Gers (= Jurten auf mongolisch) vorbei, hinein in einen perfekten Sonnenuntergang. Wenig später schlugen wir an einem Hang oberhalb der Strasse zum ersten Mal auf mongolischem Boden unser Zelt auf.

In den nächsten Tagen lernten wir Schritt für Schritt, was es heisst, sich in diesem riesigen Land mit dem Velo fortzubewegen. Beispielsweise kann zwar auf der Karte eine geteerte Strasse eingezeichnet sein, die ist aber ganz sicher „under construction“, so dass der ganze Verkehr auf Dreckpisten links und rechts der Strasse entlang fährt – und das über hunderte von Kilometern. Teer gibt’s eh nur bis ca. 100 km ausserhalb der Hauptstadt, ab da fahren alle, inklusive die alten Versorgungslastwagen aus Sowjet-Zeit mit Anhänger und röhrendem Motor, auf holprigen Dreck- und Steinspuren, welche die Hauptverkehrsadern darstellen. Ab und zu schiesst ein moderner Offroader im Höllentempo vorbei – am Steuer ein (neu-)reicher Mongole, der Hupe und Gas in gleichem Masse bedient. Weiter kann es sein, dass ein kleines Dorf zwar einen Laden hat (manchmal auch nur ein Fenster hinter dem Haus, an das man klopfen muss), dieser aber kein Wasser, sondern nur Süssgetränke führt…Nach drei Tagen konnten wir kein Fanta und Cola mehr sehen, hatten aber immerhin herausgefunden, dass der Griessbrei am Morgen mit Apfelschorle anstatt Wasser gar nicht schlecht schmeckt!

Am Schlimmsten war aber ein Tag voll Dauerregen, der die ganze Dreckstrasse in eine Art kilometerlanges Fango-Schlammbad verwandelte, in dem unsere Velos hoffnungslos stecken blieben und die Bremsen so dermassen mit diesem Schlamm verklebt waren, dass sie – auch nachdem wir sie geöffnet hatten, um den Druck zu verkleinern – die Felgen wie mit Schmirgelpapier traktierten. Wir und die Velos überlebten den Tag durchnässt, durchfroren und stehend vor Dreck. Aber wir lernten auch mongolische Freundlichkeit kennen: In einem warmen Ger bekamen wir Milchtee serviert und ein Dorfbewohner half uns beim Velo putzen. Zudem können wir seit diesem Tag unser Zelt im Regen aufstellen, sind Profis im Bremsklötze wechseln und allgemein in der Veloreinigung (wir kennen nun jede Schraube).


Über Stock und Stein und kleinere Pässe ging’s weiter Richtung Nordwesten. Vorbei am ersten Baum seit UB, an wunderschönen Hügelzügen und Bergtälern, die mit schrecklich grässlichen Mischgetieren (Kreuzung aus Heuschrecke und Skorpion) bevölkert waren, und vielen Gers mit ihren Herdentieren.

Mehr als einmal mussten wir an riesigen, aber zum Glück friedlichen Stieren vorbei, sahen Pferdeherden, Kamele und, je weiter Nordwärts wir kamen, auch Yaks. Wir waren immer eine Riesenattraktion, wenn wir vorbei fuhren, und viele Mongolen wollten uns in ihre Gers einladen oder zumindest, dass wir anhalten, damit sie uns ausfragen und unsere Velos begutachten konnten. Der Hit waren eine Probefahrten mit Vollgepäck, die alle machen wollten. Nicht selten kamen auch Reiter in gestrecktem Galopp zur Strasse geritten, nur um uns vorbeifahren zu sehen. Die Verständigung war nicht ganz einfach, aber das, was wir von Tseegi in UB gelernt hatten, erwies sich als sehr hilfreich.

Durchschnittlich machten wir 50 km pro Tag (in den Bergen weniger) und wurden jeden Tag schneller im Zelt aufstellen (einfach irgendwo, wo’s schön war) und kochen. Die klassische Rollenverteilung sah vor, dass Mann das Zelt aufstellt und Frau die Küche schmeisst (und dabei natürlich Herrin über alle Vorräte ist, hihihi!). Morgens gab’s Griessbrei oder Milchreis mit Trockenfrüchten, ,mittags das neu erfundene und soeben patentierte Ketchup-Erdnussbrot und abends abwechselnd Pasta mit Kräutern oder Reis mit Kräutern und dazu viel Schoggi, Kaffee und Guetzli… Und das sechs Wochen lang!

Aus unerklärlichen Gründen gerieten wir immer mal wieder in Schwärmereien für schweizerisches Essen: „Hou, es Schinke-Sandwich wär jetzt schono fein!“, „Mmh, ich chönt glaub grad uf de Stell e Bratwurscht mit Senf und ere grössere Portion Herdöpfelsalat verputze!“ oder „Ah, es Stück Gruyère oder e Lindorchugele, weisch wie fein…“

Weil die Dörfer so weit auseinander liegen, mussten wir fast in jedem Dorf einkaufen. Das funktioniert folgendermassen: Man drängelt sich vor und zeigt auf die Produkte hinter der Vitrine, die man haben möchte (Selbstbedienungsläden sind eine Seltenheit und anstehen bis man an der Reihe ist, ist unbekannt). Die Verkäufer waren manchmal ganz verwirrt über die Mengen, die wir einkauften, und erst beim Blick aus dem Fenster checkten sie, was wir für seltsame Vögel sind.

Die grösseren Städte lagen alle ca. 5 – 7 Tage voneinander entfernt. In jeder machten wir einen Tag Pause und genossen die Dusche (siehe dazu auch den Abschnitt „Warum man nicht in ein Hotel geht“) und das von anderen gekochtes Essen. Wenn man Fleisch mag, ist das gar nicht schlecht: Reis mit Fleisch, selbst gemachte Nudeln mit Fleisch (mmmhhh!) oder Teigtaschen mit Fleisch – alles mit viel Zwiebeln und höchstens Peperoni als Gemüse. In den Gers gibt’s daneben viele Milchprodukte wie Jogurt, Butter, Rahm oder getrocknete Sauermilch. Zudem den berühmten Airag, vergorene Stutenmilch… Dani mag das ganz besonders… :-) bääääh! Sowohl die Milch als auch das Fleisch stammt von verschiedenen Herdentieren, je nach Ort.

Als wir nach knapp 2.5 Wochen in Moron im Norden ankamen, waren wir so richtig reif für eine Velopause. Wir stellten unsere Gefährte in einem Guesthouse bei einer sehr netten Familie ein und machten uns mit dem Auto (uuh, Vali wird da schon wieder schlecht, wenn sie nur dran denkt: mit 80 km/h über Schotterpisten!) auf nach Khatgal an den Khovsgol-See, wo wir uns einen viertägigen Pferdetrek mit Guide, Packpferd und Lagerfeuerromantik organisierten.

Dani entwickelte sich zum geübten Langstreckenreiter, während Vali Profi im „vom-Pferd-herunter-fötele“ – sogar im Galopp – wurde… Unser Guide Zurigo war für’s Feuer zuständig, wir für’s Kochen. Dank Audrey floss auch französische Küche ein… :-) Zurigo war ein begeisterter Sänger und trällerte quasi den ganzen Tag auf dem Pferd irgendetwas vor sich her. Insgesamt waren diese Tage am Ufer des wunderschönen Sees sehr erholsam und entspannend.

Zudem trafen wir viele andere Reisende – darunter Dänu und Silvia aus dem Emmental, die mit ihrem selbstgebauten Camper unterwegs sind (
http://www.spuren4x4.ch/). Wir genossen es, wieder mal richtig kommunizieren zu können!

Als wir von Moron aus dann wieder losfuhren, hatten wir mit Yotam aus Israel sogar eine Begleitung. Er lieh sich ein Velo ohne Bremsen und mit superdünnen Reifen aus und fuhr einen halben Tag lang (mit ziemlichen Schwierigkeiten auf Stein und Sand) mit uns mit! Wir merkten wieder einmal, was wir für super Velos haben: Auf der ganzen Reise bisher nur einen einzigen Platten und sonst fast keine technischen Probleme!

Nachdem wir uns südwärts über das Zentralgebirge gekämpft hatten, ging’s mit Pausen am White Lake und im schönen Tsetserleg (wo wir unseren ersten Hochzeitstag feierten – jaaa, schon ein ganzes Jahr!) und Kharkhorin (die alte Hauptstadt von Dschingis Khaan) flott weiter in Richtung zurück nach UB. Ab Kharkhorin war die Strasse wieder geteert (wow!) und wir machten rekordverdächtige 80 km pro Tag. Kurz vor UB bogen wir noch mal ab und besuchten den Khustain National Park, wo das weltweit einzige wahre Wildpferd, das Thaki oder Przewalski-Pferd, lebt. An einem einzigen Tag sahen wir über 50 verschiedene Tiere, das ist ein Viertel der gesamten Population! Im Park leben auch riesige Adler, Geier, Riesenmurmel, Hirsche und Wölfe, und wir glauben, einen Wolf heulen gehört und ein Hirschhinterteil gesehen zu haben, wer weiss…
Anstatt auf der Hauptstrasse ging’s danach ein Tal weiter zurück nach UB, wo wir am Nachmittag des 17.9. wieder ankamen – nach 42 Tagen Velölen in der Mongolei .
Was sonst noch zu bemerken wäre…
WARUM MAN NICHT IN EINEM HOTEL ÜBERNACHTET…
Wir haben folgende Übernachtungsmöglichkeiten getestet:


1. Im Zelt: Sauber und ganz sicher Insektenfrei, aber kalt in der Nacht und man muss selber aufstellen, selber kochen, selber betten und, und, und…


2. Im Guesthouse mit Ger: Tolle internationale Atmosphäre, weil alle Budget-Reisenden in solchen Orten absteigen. Man bekommt ein Bett in einem Ger (meist 4-6 Betten), wo man dann den Ofen selber einheizen kann und sich richtig als Mongole fühlt. Ein grosses Plus in den von uns getesteten Guesthouses war neben dem feinen Essen auch die Dusche: Mit Holzfeuerung gewärmtes Wasser strömt aus dem Tank auf dem Dach über den Kopf – das ist der Hammer!


3. Im Tourist Ger Camp: Als wir nach 7 Tagen durchs Zentralgebirge über unzählige Pässe endlich am White Lake ankamen, wollten wir nichts mehr als ausruhen und duschen. Wir checkten also zum ersten Mal in einem Tourist Ger Camp ein. Das ist eine Art Hotel, wo einzelne, ziemlich luxuriöse Gers die Funktion von Hotelzimmern übernehmen. Es gibt moderne sanitäre Einrichtungen und meist gutes Essen, aber es ist ziemlich teuer – im Vergleich zu den Guesthouses unserer Meinung nach viel zu teuer! Wer aber ein bisschen Luxus sucht, der ist hier richtig. Die meisten Touristen werden von Ger Camp zu Ger Camp gefahren und sehen selten die wirklichen Nomaden.

4. Im Hotel: Don’t do it! Hotels auf dem Land sind himmeltraurig. Das warme Wasser kommt aus einem Durchlauferhitzer (à la Cuba, nur schlimmer), wo man immer Angst vor einem Stromschlag haben muss. Das Kabel führt quer über die Badewanne und die Steckdose ist in der Mitte über der Badewanne installiert… Manche Hotels haben aber als „Zusatzzimmer“ auch Gers im Garten, die eigentlich eine gute Alternative sind. Natürlich mit Ofen für Dani zum „Füürle“… :-)
UNSERE ROUTE
Von Ulaanbaatar nach Bulgan (323 km, 6 Tage)Erste Eindrücke des Landes begeistern uns, der Regentag zehrt an den Nerven. Am 6. Tag machen wir auf Dreckstrassen mit 83 km die längste Tagesetappe der ganzen Rundreise.
Bulgan (0 km, 1 Tag)
Von Bulgan nach Moron (353 km, 7 Tage)
Ausgeruht und frisch geduscht geraten wir am ersten Tag in harten Gegenwind und, als dieser nachlässt, wieder in Regen und schimpfen wie Rohrspatzen. Die nächsten paar Tage sind wir ziemlich demotivierend, aber wir kämpfen uns weiter, und es gibt viele schöne Begegnungen mit den Einheimischen. Am letzten Tag vor Moron überholt uns das Berner Nummernschild von Dänu und Silvia und wir fallen fast vom Velo vor Überraschung. Dusche, Essen und Gemütlichkeit in Bata’s Guesthouse in Moron sind einfach nur genial.
Moron – Khatgal – Moron (260 km, 6 Tage)Mit dem Auto (inkl. 5 Kotzstops für Vali) fahren wir die 100 km nach Norden an den Khovsgol-See und machen mit richtigen Rössern Urlaub von den Stahlrössern.
Moron – Tariat am Great White Lake (261 km, 6 Tage)Der strengste, aber auch schönste Abschnitt über das mongolische Zentralgebirge. Jeden Tag gab’s mindestens einen Pass (max. 2’400 m), der zu steil war um zu fahren. Man stelle sich vor, dass wir passagenweise die Velos zu zweit schieben mussten (einer steuert, der andere schiebt). Dafür gab’s zur Belohnung Top-Aussichten auf einsame Landstriche danach adrenalingepumpte Abfahrten.
Tariat – Tsetserleg (159 km, 3 Tage)Wir sind endlich mal schneller als erwartet – juhuuui! Unterwegs trafen wir eine spanische Radlergruppe (mit Auto für’s Gepäck) unter italienisch-argentinischer Führung. Mariano lebt vom Organisieren solcher Reisen und ist 8 Monate im Jahr auf der ganzen Welt mit dem Velo unterwegs. Wer also z.B. in Patagonien mal biken möchte, wäre unter
http://www.patagonia-biking.com/ richtig. Wir wurden spontan zum einem geselligen Znacht eingeladen.
Tsetserleg (0km, 3 Tage)Ausruhen nach den Strapazen und Hochzeitstag feiern…
Tsetserleg – Kharkhorin (116 km, 2 Tage)Auf guten Strassen geht’s flott voran…
Kharkhorin (0 km, 1 Tag)Anschauen des wichtigsten buddhistischen Klosters der Mongolei und der alten Hauptstadt von Dschingis Khaan.
Kharkhorin – Khustain National Park (280 km, 5 Tage) Flott weiter auf geteerten Strassen bis zum Punkt, wo wir auf der Hinfahrt nach Norden abgebogen sind und danach Wettrennen mit Jungs auf dem Velo… :-)
Khustain National Park (35 km, 1 Tag)Wir sehen über 50 Ur-Wildpferde und riesige Murmeltiere und Adler…
Khustain National Park – Ulaanbaatar (100 km, 3 Tage)Noch mal Vertrödeln im Park, dann Übernachtung und Znacht bei der Nomadenfamilie von Dorjhan. Letzte Tage mit dem Zelt in der Mongolei.
Ulaanbaatar (0 km, 8 Tage)Wir sind schon wieder ein bisschen dicker, weil wir nichts ausser essen, schlafen, cömpen und TV schauen gemacht haben… :-)
UNSERE HIGHLIGHTS
1. Horseback-Riding am Khövsgöl Nuur
2. Glückgefühle auf den zahlreichen Bergpässen zwischen Moron und Shine-Ider
3. Das Interesse der Mongolen an unseren Velos
LISTE DER GESICHTETEN TIERE


Nutztiere: Riesige gemischte Herden bestehend aus Schafen und Geissen, Kuh- und Kälberherden (die Kälber sind meist getrennt von ihren Müttern, damit etwas Milch für die Nomadenfamilie bleibt) sowie Yakherden (ein Yak bevorzugt Höhen bis über 6’000 m) und „Halbkuh“-Herden (ulkige Mischung aus Kuh und Yak, welche

es besser in tiefer gelegenen Orten aushält als das Yak)
und ausserdem natürlich Pferde in Gruppen verschiedenster Grösse, oft mit Fohlen (aber auch jene werden wegen der Milch eine gewisse Zeit pro Tag von ihren Müttern getrennt) und zu guter letzt meistens nette aber auch ein paar böse, bellende Hunde, welchen Vali mit unserem Hundeschreckgerät den Meister zeigen musste.

Wildtiere: mehrere Gruppen, insgesamt über 50 der berühmten Przewalski-Pferde im Hustai-Nationalpark (ausgestorbenes, aber wieder angesiedelt) sowie eine „Weisshirsch“-Herde (wahrscheinlich gesehen aber sicher gehört: „Rrrrööhh!“) und ausserdem zahlreiche lustige Erdhörnchen, fette Murmeltiere und Mäuse (haben wir eher gehört als gesehen) sowie viele Vögel und Insekten.

Vögel: beeindruckend grosse Greifvögel, wie Adler, Geier, Bussarde oder Milane sowie graue Kraniche oder die uns bekannten und hier zu Haufe vorhandenen Elstern, Raben und Bachstelzen, sowie pinguinähnliche Vögel. Lustig war auch der „Telefonvogel“, der lustige Geräusche macht und sich gerne auf Telefon- oder Strommasten aufhält (deshalb der sein Spitzname).

Insekten: einige Fliegen, Mücken und Ameisen sowie unzählige schnalzende, raschelnde, umher fliegende Grasshüpfer in allen Grössen und Farben (der Boden „lebt“, wenn man drüber geht), ausserdem das evtl. verwandte „Skorpion“, bestehend aus Grasshüpfer-Kopf und Stachel am Hinterteil (zum Glück aber ohne Flügel und Sprungbeine ausgestattet) und inige zweitönige „Zebrakäfer“ (evtl. auch in Graustufen oder Farben erhältlich?)
Nicht gesehen: Hühner, Zebras und Affen
WUNDERTÜTE
Aus der Wundertüte verschenkt:Sackmesser an den Goldgräber, welcher uns mit seiner Truppe den Weg zur auf unserer Karte eingezeichneten Tankstelle gewiesen hat, damit wir unsere Wasser- und Nahrungsmittelreserven auffrischen konntenGummi-Entchen, Haarbändel, Filzstifte und Papier an Dorjhan und seine Familie, welche uns zuletzt in einem Ger übernachten liessNorthstars-Kleber und Radiöli an norwegischen Hockey-Fan Anders im Hustai-NationalparkBlaue Kette mit Plüschbömbel dran, Thermoskanne von Dani an Tseegi für ihre süsse kleine Tochter
Neu für die Wundertüte erhalten:Jasskarten mit norwegischen Sehenswürdigkeiten
WIE ES WEITER GEHT…

Am 25.9.09 fliegen wir nach Hongkong, wo’s dann mit dem Rad weitergeht.
Herzliche Grüsse
Eure Weltenbummler